Sortierlösungen für Recycling
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Die sensorgestützte Sortierindustrie in Form bringen

TOMRAs Recycling-Sparte feiert ihr 20-jähriges Bestehen auf der IFAT München

02 Juni 2016

Der diesjährige 50. Jahrestag der IFAT München markiert auch einen wichtigen Meilenstein für TOMRAs Recycling-Geschäftsbereich, der zeitgleich zwei Jahrzehnte erfolgreicher Geschäftstätigkeit feiert. Als norwegisches Unternehmen TITECH Autosort 1996 gegründet, ging die Firma aus einem F&E-Projekt hervor, das 1993 startete.

TOMRA Sorting Recycling kombinierte ihre fundierte, praxisbewährte Erfahrung mit ihrer wegweisenden Technologiekompetenz, und entwickelt und fertigt heute innovative, sensor-basierte Sortiertechnologie für die globale Recycling- und Abfallwirtschaftsindustrie.

Kontinuierliche Innovation und technische Fortschritte
Nach der Einführung des weltweit ersten Hochleistungsnahinfrarot-Sensors (NIR) für die Abfallsortierung bleibt TOMRA Sorting Recycling ein engagierter Pionier der Branche und konzentriert sich auf anspruchsvolle Verfahren, Fraktionen höchster Reinheit aus Abfallströmen zu extrahieren, und somit sowohl Ertrag als auch Gewinn zu maximieren.

Das Sensor-Portfolio des Unternehmens wurde durch signifikante Zukäufe von Unternehmen wie RealVisionsort, CommodasUltrasort, Odenberg und Best erweitert, während die Nutzung von Einzel- und Mehrfach-Sensoren-Kombinationen auch das Spektrum sensorbasierter Sortieranwendungen erweitert hat. Diese Strategie schafft neue Möglichkeiten für Unternehmen, recycelbare Materialien zu gewinnen, so dass sie noch flexibler auf gegenwärtige und zukünftige Marktanforderungen reagieren können. Ebenso ist die Zahl an gemeinschaftlichen Anwendungen, die TOMRA Sorting Recycling im Verlauf der Jahre mit Kunden entwickelt hat, gestiegen und hat ein eindeutiges internationales Profil angenommen: zum jetzigen Zeitpunkt wurden mehr als 4 400 dieser Systeme weltweit in 50 Ländern installiert.

Dank kontinuierlicher Innovation hat die automatische Sortiertechnologie im Verlauf von zwei Jahrzehnten einen Quantensprung erfahren und bedeutende Verbesserungen in der Sensor-Auflösung erzielt. Fortschrittliche Lichtquellen ermöglichen inzwischen eine Materialsortierung mit einem Grad an Präzision und Effizienz, der früher unvorstellbar war, während sie gleichzeitig den Energiebedarf reduzieren. Solche technischen Fortschritte erlauben jetzt die Erkennung ultrakleiner Objekte – bis hin zu 0,5 mm bei einigen Materialien und Technologien – während größere Objekte mit sehr viel höherer Präzision gescannt werden können.

Markttrends und weitere Anschubfaktoren
Der weltweite Bedarf an recycelten Rohstoffen wächst weiter und steigende Arbeitskosten in den Schwellenländern sind Auslösefaktoren für die Übernahme automatischer Sortiertechnologien. Sortierlösungen für kommunale Abfälle (MSW) beispielsweise sind auch in diesen Gebieten wichtig.

Nationale Vorschriften legen klar die Rahmenbedingungen für Abfallverwertungsquoten fest und fördern intensiv die Trennung von vielen verschiedenen Materialien in homogene Fraktionen. Sensorgestützte Sortierung, untermauert von umfassendem Service von Anfang an, bietet eine ideale technische, wirtschaftliche und ökologische Lösung für zunehmend strengere Ziele.

Optimale Leistung, Stabilität & Sicherheit
Auf einem Markt, auf dem Rohstoffpreise niedrig sind, Gewinnmargen knapp und der Zugang zu Finanzierung eine Herausforderung, werden Zuverlässigkeit und eine konsistent hohe Produktqualität von Beginn des Planungsprozesses an noch wichtiger. TOMRA Kunden verlassen sich für die Verbesserung des Abfallmanagements in jeder Hinsicht auf die Expertenmeinung. Zusätzlich zur Auswahl der effektivsten Anlage umfasst diese Partnerschaft Ideen und Vorschläge, wie Produkte und Verpackungen recycelt werden können sowie Empfehlungen zu tragfähigen Produktmodifikationen, um einfacheres Sortieren und Recyceln zu ermöglichen.

Tom Eng, Leiter von TOMRA Sorting Recycling, erklärt daher: "Die Zukunft eines ganzen Unternehmens kann auf dem Spiel stehen, wenn Sie in Anlagen investieren, und das kann im Zusammenhang mit einer mehrere Millionen Euro teuren Anlage sein. Daher verstehen wir sehr gut wie wichtig es ist, alles schon beim ersten Mal richtig zu machen."

Eng weiter: "Zwanzig Jahre sind ein veritabler Meilenstein in der sensorgestützen Sortierindustrie. Zwanzig Jahre bedeuten, dass Kunden ihr Vertrauen in unsere Produkte setzen können. Es geht darum, Kunden dieses Gefühl von Sicherheit zu geben."

Der Grund, warum Kunden sich sicher fühlen können, glaubt Eng, ist sehr einfach: "Von Anfang an geht es um Menschen. Wir haben Fachleute vom ersten Tag an, die heute immer noch im Unternehmen sind. Das ist eine Fülle und Tiefe an Wissen, die weit über das Produkt hinausgeht, das Sie verkaufen."

TITECH wird TOMRA
Das Unternehmen hat seit Februar 2012 ein intensives Umstrukturierungsprogramm vollzogen, um sich noch klarer auf seinen norwegischen Mutterkonzern, TOMRA Systems ASA, auszurichten. Das Unternehmen kaufte TITECH im Jahre 2004.

Der letzte Schritt im Umstrukturierungsprozess von TOMRA Sorting Recycling war die Umbenennung der Produktpalette, das Wort 'TITECH' wurde im letzten Jahr aus den Produktnamen entfernt. Beispielsweise wird der Bestseller des Unternehmens, der früher 'TITECH autosort' hieß, nun einfach als 'AUTOSORT' bezeichnet.

Der Commercial Director von TOMRA Sorting Recycling, Jonathan Clarke, kommentierte die Umstrukturierung mit den Worten: “Mit der Vollendung der Umbenennung innerhalb unseres Unternehmens steigern wir die weltweite Bekanntheit von TOMRA signifikant. Synergien in Technologien über Geschäftsgrenzen hinweg haben es TOMRA Sorting in großem Maß ermöglicht, sensorgestützte Sortierung in neue Bereiche, Märkte und Anwendungen zu bringen. Wir sind jetzt besser positioniert als jemals zuvor, um schneller als vorher auf Herausforderungen von Kunden und Branche zu reagieren und gleichzeitig die hochwertigsten Produkte zu bieten.”