VERMIEDENE EMISSIONEN
Unser Beitrag zum Klimaschutz
Die vermiedenen Emissionen von TOMRA Collection stehen für die Treibhausgase, die verhindert werden, wenn gebrauchte Getränkebehälter mithilfe von TOMRA Technologien und Dienstleistungen eingesammelt werden.
So berechnen wir die vermiedenen Emissionen
Die Berechnung der vermiedenen Emissionen von TOMRA Collection folgt einer Methodik, die wir gemeinsam mit den unabhängigen Nachhaltigkeitsexperten von Eunomia entwickelt haben. Sie steht im Einklang mit den internationalen Leitlinien des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD).¹
„Vermiedene Emissionen“ sind Treibhausgase, die gar nicht erst entstehen, weil TOMRA-Lösungen im Einsatz sind. Für die Berechnung vergleichen wir zwei Szenarien: eine Welt mit den TOMRA Rücknahme- und Material-Handling-Lösungen und eine Welt ohne sie. Die Differenz zeigt, wie viele Emissionen durch unsere Technologien und Dienstleistungen vermieden werden.¹
Als Berechnungsgrundlage dienen reale, jährlich erfasste Daten zur Anzahl der Getränkebehälter, die über TOMRA-Leergutrücknahme-Automaten zurückgegeben werden. Wir setzen auf eine jährliche Betrachtung statt auf langfristige Prognosen. Das sorgt für konservative und transparente Ergebnisse.¹
Der Vergleich hängt von der Rolle ab, die TOMRA im jeweiligen Markt einnimmt. In Märkten, in denen wir Leergutrücknahme-Automaten bereitstellen, vergleichen wir das heutige Pfandsystem mit einem System ohne den Komfort, die Automatisierung und die Kompaktierung durch unsere Automaten. In Märkten, in denen wir zusätzlich das Material-Handling verantworten, vergleichen wir das heutige System mit einem Szenario, in dem diese Services fehlen und das Pfandsystem nicht effektiv funktionieren würde.²
Leergutrücknahme-Automaten machen die Rückgabe von Flaschen und Dosen einfach, schnell und bequem. Das positive Erlebnis bei der Rückgabe führt zu höheren Rücklaufquoten als bei Systemen, die auf manuelle oder schwer zugängliche Sammelmethoden setzen.³
Die Emissionsvermeidung beruht auf drei Haupteffekten: Erstens führen höhere Rücklaufquoten zu mehr recycelten Flaschen und Dosen. Das spart Emissionen, weil weniger Neu-Material produziert werden muss und die Behälter nicht in der Verbrennung oder auf Deponien landen.² Zweitens sind Behälter aus Pfandsystemen sauberer und leichter sortierbar, was den Energieaufwand in der Sortierung senkt.² Drittens verdichten unsere Automaten die Behälter direkt am Rückgabeort, was die Anzahl der Transporte für dieselbe Materialmenge deutlich reduziert.²
Daten zu Rücklaufquoten und zur Leistung von Pfandsystemen stammen aus länderspezifischen Informationen von Reloop und anderen öffentlichen Quellen.⁴ Annahmen über die Unterschiede zwischen Systemen mit und ohne Leergutrücknahme-Automaten basieren auf der Erkenntnis, dass Pfandsysteme mit komfortablen Rückgabeoptionen durchweg höhere Rücklaufquoten erzielen.³
Die Emissionsfaktoren für recycelte Materialien basieren auf etablierten Industriedaten und von Fachleuten geprüften Studien (Peer-Review) und sind in den Ökobilanz-Modellen von Eunomia zusammengefasst.⁵ ⁶ ⁷ ⁸ ⁹ ¹⁰ ¹¹
Wir wenden dieselben Annahmen konsequent auf beide Szenarien an.¹ Die Ergebnisse sind von Rücklaufquoten und Systemdesign abhängig, weshalb wir konservative Annahmen treffen und wesentliche Einschränkungen transparent dokumentieren. Vermiedene Emissionen spiegeln die umfassende Klimawirkung der TOMRA-Lösungen wider, sie reduzieren jedoch nicht die offiziell ausgewiesenen Treibhausgasemissionen des Unternehmens. Sie werden getrennt von den eigenen Emissionen von TOMRA berichtet und nicht dazu verwendet, Klimaneutralität oder Netto-Null zu beanspruchen.¹
Quellen
1. World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Guidance on Avoided Emissions (2023). Abgerufen von wbcsb.org.
2. Eunomia & TOMRA Collection. Avoided Emissions Methodology (2024).
3. TOMRA. Deposit Return Systems White Paper: Rewarding Recycling – Unlocking Circularity. Abgerufen von tomra.com.
4. Reloop Platform. Global Deposit Book und zugehörige länderspezifische Datensätze zu Pfandsystemen. Abgerufen von reloopplatform.org.
5. PlasticsEurope. Lebenszyklusdaten und Emissionsfaktoren für Kunststoffproduktion und -recycling. Abgerufen von plasticseurope.org.
6. Franklin Associates. Life‑cycle inventory data für Kunststoffverpackungsmaterialien. Abgerufen von fal.com.
7. Chen, Yuedong, Zhaojie Cui, Xiaowei Cui, Wei Liu, Xinlei Wang, XinXin Li, and Shouxiu Li. "Life cycle assessment of end-of-life treatments of waste plastics in China." Resources, Conservation and Recycling 146 (2019): 348-357.
8. Mendes Campolina, Juliana, Carolina São Leandro Sigrist, Jane Maria Faulstich de Paiva, Andréa Oliveira Nunes, and Virgínia Aparecida da Silva Moris. "A study on the environmental aspects of WEEE plastic recycling in a Brazilian company." The International Journal of Life Cycle Assessment 22, no. 12 (2017): 1957-1968.
9. International Aluminium Association. Daten zu Emissionen aus Aluminiumproduktion und -recycling. Abgerufen von international-aluminium.org.
10. British Glass. Branchendaten zu Emissionen aus Glasproduktion und -recycling. Abgerufen von britglass.org.uk.
11. Glass Packaging Institute. Daten zur Glasherstellung und zum Glasrecycling. Abgerufen von gpi.org.
12. Zier, Michael, Peter Stenzel, Leander Kotzur, and Detlef Stolten. "A review of decarbonization options for the glass industry." Energy Conversion and Management: X 10 (2021): 100083.
Bestätigte, wissenschaftsbasierte Klimaziele
Als einziger Anbieter von Leergutrücknahme-Lösungen hat TOMRA Klimaziele, die von der weltweit führenden Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt sind.
Life cycle assessments
Wir erstellen für unsere Produkte umfassende Ökobilanzen (Life Cycle Assessments, LCAs).
Nachhaltigkeit als Anreiz
Der Erfolg unserer nachhaltigen Transformation ist direkt an die Vergütung unserer Führungskräfte gekoppelt.
Erfolg, der verbindet
Wir operieren in einem Netzwerk, in dem alle Teilnehmer miteinander verbunden sind: TOMRA mit unsere Lieferanten und Sie mit Ihren Lieferanten. Dies bedeutet: wenn wir erfolgreich sind,
Leergutrücknahme-Systeme und Nachhaltigkeit
Das wirtschaftliche Umfeld ist im Wandel – wir sehen darin eine große Chance. Unsere Strategie ist klar: Wir machen das, was wir am besten können, noch besser und reduzieren dabei die Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit. Seit über 50 Jahren treiben wir die Ressourcenproduktivität voran und arbeiten für eine Welt ohne Verschwendung. Der Wandel, der heute von Unternehmen gefordert wird, entspricht genau unseren Werten. Deshalb gehen wir ihn mit voller Überzeugung an!
Unseren positiven Handabdruck vergrößern
Mehr von dem, was den Unterschied macht
Unser „Handabdruck“ ist der positive ökologische Beitrag, den unsere Produkte ermöglichen: all die Milliarden Getränkebehälter, die unsere Technologie jedes Jahr für's Recycling und die Wiederverwendung sammelt.
Unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren
Weniger Auswirkungen auf die Umwelt
Unser „ökologischer Fußabdruck“ beschreibt die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit. Als Hersteller von Anlagen und Maschinen stehen wir zu unserer Produktverantwortung – von der Produktion über die gesamte Nutzungsdauer bis zu ihrem Nutzungsende.
Erstklassige Leegutrücknahme-Lösungen
Nachhaltigkeit im Lebenszyklus
Auch unser Service leistet einen Beitrag
Mit der Fernwartung unserer Systeme reduzieren wir die Notwendigkeit für Service-Einsätze vor Ort. Und wenn es doch einmal sein muss, ist unsere wachsende Flotte von E-Servicefahrzeugen im Einsatz, um die Emissionen so gering wie möglich zu halten.
TOMRAs Methodik zum Life Cycle Assessment (LCA)

Fakten statt nur Worte: Der Nachhaltigkeitsbericht zum TOMRA R2
Unsere Strategie ist klar: Wir machen das, was wir am besten können, noch besser und reduzieren dabei die Umweltauswirkungen unseres Handelns.“
Nachhaltigkeit im Lebenszyklus
Auch unser Service leistet einen Beitrag
Mit der Fernwartung unserer Systeme reduzieren wir die Notwendigkeit für Service-Einsätze vor Ort. Und wenn es doch einmal sein muss, ist unsere wachsende Flotte von E-Servicefahrzeugen im Einsatz, um die Emissionen so gering wie möglich zu halten.
Unsere Plattform für Produkt-Zirkularität
TOMRA Retility
In "Retility" steckt das Beste aus "Recycling", "Wiederverwendung" (Reuse) und "Nutzen" (Utility). Wir verbinden es zu etwas Neuem. Und genau darum geht es!Und genau darum geht es!
TOMRA Retility: Maßnahmen entlang des Produktlebenszyklus
Material
Weniger Materialeinsatz, mehr nachhaltige Werkstoffe.
Design
Längere Produktlebensdauer und einfachere Wartung.
Service & Betrieb
Effizienter und proaktiver Service
Am Ende des Lebenszyklus
Kreisläufe für Aufarbeitung und Reparatur schaffen - inklusive der Wiederaufbereitung (Remanufacturing) und dem Wiederverkauf von gebrauchter Automaten.
Die Ziele von TOMRA Retility
Circular technology
Nachhaltige Materialien
Zum Beispiel Einsatz von recycelten und recycelbaren Materialien bei der Herstellung von Produkten und Ersatzteilen.
Verbesserter Produktnutzen
Durch Aufarbeitung, Reparatur, Wiederaufarbeitung (Remanufacturing) und intelligente Innovationen verbessern wir die Langlebigkeit und Lebensdauer unserer Produkte.
Verantwortung für Altgeräte und Serviceteile
Der positive Beitrag unserer Leergutrücknahme-Automaten ist enorm. Auch wenn sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, stehen wir in der Pflicht: Wir sorgen dafür, dass ihre Entsorgung so geringe Auswirkungen wie möglich haben.
NACHHALTIGES PRODUKTDESIGN
Altpolymere recyceln
Wie ein Bumerang soll alles, was wir wegwerfen, wieder zu uns zurückkommen, um erneut genutzt zu werden. Genau das ist die Idee hinter dem „Project Boomerang“: Wir erhöhen den Anteil an Recyclingmaterialien in unseren Leergutrücknahme-Automaten (LGA) und führen Materialströme in geschlossene Kreisläufe

"Ein Weg, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, ist es, unsere Produkte am Ende ihrer Nutzungsdauer besser recycelbar zu machen und mehr Recyclingmaterialien in der Produktion einzusetzen."
Ein zweites Leben
Zertifiziert wiederaufbereitete TOMRA-Technologie
Manchmal ist der nachhaltigste Leergutrüchnahme-Automat der, den es bereits gibt. Seit Anfang der 2000er Jahre bieten wir Kunden in ausgewählten Märkten wiederaufbereitete Automaten an. Haben Sie Interesse?